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RFQ & Order
  Tellurium / Rare Specialty Metals & Chemical Product
Tellur
      RGQ and Order
Tellurium Metal Ingots Tellurium Dioxide Tellurium Metal Powder
Tellurmetall in Barrenform Tellurdioxid Tellurmetall in Pulverform

Element 52  Te IconProperties IconEigenschaften

Elektronenkonfiguration: [Kr] 4d10 5s2 5p4

Eigenschaften:

Elementname: Tellur
Serie: Halbmetalle
Symbol: Te
Ordnungszahl: 52
Atommasse: 127,6 u
Schmelzpunkt (K): 722,7
Siedepunkt (K): 1263
Kristallstruktur: hexagonal
Dichte (g/cm3): 6,24
Spezifische Wärme (J/g mol bei 20 °C): 0,201
Schmelzwärme (kJ/mol): 17,91
Verdampfungswärme (kJ/mol): 49,8
Elektronegativität nach Pauling: 2,1
Erste Ionisierungsenergie (kJ/mol): 869
Oxidationsstufen: 6, 4, 2
Gitterstruktur: hexagonal
Gitterparameter (Å): 4,450

Beschreibung: Kristallines Tellur ist silbrig-weiß und weist in reinem Zustand einen metallischen Glanz auf. Es handelt sich um einen spröden Stoff, der leicht zerpulvert. Tellur ist ein p-Halbleiter; die Leitfähigkeit variiert mit der Kristallanordnung und steigt unter Lichteinwirkung geringfügig. Tellur kann mit Silber, Kupfer, Gold, Zinn und anderen Elementen dotiert sein.

Abtrennung: Tellur wird meist als Nebenprodukt der Kupferaufbereitung gewonnen. Die Extraktionstechnologie ist hoch komplex, und das jeweils angewendete Verfahren wird in Abhängigkeit von den sonstigen Spurenverbindungen und -elementen festgelegt, die zusammen mit dem Tellur vorhanden sind. Im Allgemeinen besteht der erste Schritt in der Oxidation in Anwesenheit von Natriumcarbonat (calcinierte Soda).

               Cu2Te + Na2CO3 + 2O2 → 2CuO + Na2TeO3 + CO2

Das Tellurit Na2TeO3 wird mit Schwefelsäure angesäuert, und Tellur fällt als Dioxid aus (wobei die Selensäure H2SeO3 in Lösung bleibt). Tellur wird durch Lösen in Natriumhydroxid (NaOH) und elektrolytische Reduktion aus dem Dioxid freigesetzt.

               TeO2 + 2NaOH → Na2TeO3 + H2O → Te + 2NaOH + O2

Literaturverweise:

Los Alamos National Laboratory (2003-12-15): „Tellurium“. 2003-12-15, http://periodic.lanl.gov/elements/52.html.

National Institute of Standards and Technology: „Basic Atomic Spectroscopic Data – Tellurium“. http://physics.nist.gov/PhysRefData/Handbook/Tables/telluriumtable1.htm

Hudgens, S.; Johnson, B. (2004): „Overview of Phase-Change Chalcogenide Nonvolatile Memory Technology". Material Research Society Bulletin 29 (11): 1–4. http://www.engr.sjsu.edu/sgleixner/mate270/LectureNotes/Hudgens_MRS.pdf. 

Mineral Yearbook 2007: Selenium and Tellurium", United States Geological Survey. http://minerals.usgs.gov/minerals/pubs/commodity/selenium/myb1-2007-selen.pdf.  

„Ultra-pure organotellurium precursors for the low temperature MOVPE growth of II/VI compound semiconductors", Journal of Crystal Growth 93: 744–749. 1988. doi:10.1016/0022-0248(88)90613-6

Farivar, Cyrus (2006-10-19). „Panasonic says that its 100GB Blu-ray discs will last a century"

Rare Metal Application Icon Anwendungen

  • Fotovoltaik, Elektronik und Halbleiter:
    • Dünnschicht-CdTe-Fotovoltaikmodule stellen das Segment der Solarbranche mit dem größten Wachstum dar.
    • In Peltier-Elementen wird Bismuttellurid (Bi2Te3) verwendet.
    • Tellurdioxid wird für die Datenschicht einer Reihe von Typen mehrfach beschreibbarer optischer Datenspeicher verwendet, darunter wiederbeschreibbare Compact Discs (CD-RW) und Digital Video Discs (DVD-RW).
    • In Festkörperdetektoren für Röntgenstrahlung wird Cadmiumzinktellurid (CdZnTe) eingesetzt.
    • Quecksilbercadmiumtellurid (HgCdTe) findet Anwendung als infrarotempfindliches Halbleitermaterial.
    • Die als „Phase Change Memory“ (PCM) bezeichneten Computerchips der nächsten Generation basieren auf Tellur.
  • Anwendungen in der Metallurgie: Tellur wird zur Verbesserung von Stoffeigenschaften zugesetzt, beispielweise um die Festigkeit und die Haltbarkeit von Blei zu erhöhen oder um die Aggressivität von Säuren herabzusetzen. Durch Zusatz von Tellur zu Edelstahl und Kupfer wird die Verarbeitbarkeit dieser Metalle verbessert.
  • Chalkogenidglas: Tellurbasierte Stoffe werden in Optikanwendungen wie Linsen und Fasern eingesetzt.
  • Gummiindustrie: Tellurdioxid wird als Vulkanisierungsbeschleuniger verwendet.
  • Polymer-/Kunststoffindustrie: Organische Telluride werden als Initiatoren für die lebende radikalische Polymerisation verwendet, elektronenreiche Mono- und Ditelluride als Antioxidantien.
  • Mikrobiologie: Für den Erregernachweis werden Chemikalien auf Grundlage von Tellur eingesetzt.

   
 
           
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